Bußgeld

Bußgeld

Sie sollten sich als Betroffener baldmöglichst nach der Tat von einem spezialisierten Fachanwalt vertreten lassen. Ihre Chancen, das Bußgeld oder zumindest ein drohendes Fahrverbot „vom Tisch zu bekommen“ sind dann grundsätzlich als gut einzuschätzen. Bereits bei acht Punkten wird die Fahrerlaubnis endgültig entzogen, setzen Sie sich rechtzeitig zur Wehr!

Ordnungswidrigkeit / Bußgeld

Bußgeldbescheid

Keinesfalls sollten Sie auf die den Anhörungsbogen der Behörde oder einen Bußgeldbescheid reagieren, ohne vorher anwaltlichen Rat eingeholt zu haben. Oftmals schmälern gerade die zu Beginn in gutem Glauben getätigten Aussagen Ihre Erfolgsaussichten.

Der Fachanwalt für Verkehrsrecht weiß um die Fehlerquellen der Behörde, die Ihnen zum Erfolg verhelfen können. Fristversäumnisse, Fehler der Messgeräte, nicht eingehaltene Eichfristen, mangelhafte Fotos, etc.

200,00 €, 2 Punkte und ein Monat Fahrverbot (Regelbuße gem. Bußgeldkatalog) bei einem qualifizierten Rotlichtverstoß bereits für den Ersttäter! Sollte von einer vorsätzlichen Begehung ausgegangen werden und/oder Vorbelastungen im Fahreignungsregister (Punkte) vorhanden sein, wird die Geldbuße schnell deutlich erhöht auf 400,00 € bis 600,00 €.

Entzug der Fahrerlaubnis

Spätestens ab 8 Punkten wird die Fahrerlaubnis regelmäßig entzogen!

Sodann kann eine neue Fahrerlaubnis grundsätzlich erst nach dem Ablauf von 6 Monaten nach Entzug beantragt werden.

Bereits bei einer Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften ab 31 km/h ist ein Regelbußgeld von 160,00 € sowie 2 Punkte und ein Monat Fahrverbot zu verhängen.
Dies ist auch nur eine Regelgeldbuße, die schnell deutlich erhöht werden kann, beispielsweise bei Vorbelastungen oder wenn davon ausgegangen wird, dass der Verstoß vorsätzlich begangen wurde. Dann kann das Bußgeld in dem Beispielsfall statt 160,- € auf 320,- € oder gar 400,- € angehoben werden.

Sollten Vorbelastungen vorliegen, ist es auch möglich, bereits bei einer geringeren Geschwindigkeitsüberschreitung ein Fahrverbot oder ein längeres Fahrverbot als einen Monat zu erhalten.

Keine Angaben zu Sachverhalten

Keinesfalls irgendwelche Angaben zum Sachverhalt machen ohne anwaltliche Rücksprache. Gerade die Hoffnung eine frühzeitigen Aussage oder Ausrede würde dem Betroffenen helfen, wird regelmäßig bitter enttäuscht. Zunächst gilt: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold!

Das Bußgeld und die weiteren Sanktionen (Fahrverbot, Punkte, etc.) wurden gerade in den vergangenen Jahren empfindlich verschärft. Oftmals staunen die Betroffenen nicht schlecht:

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Fahrerlaubnisrecht – Entzug des Führerscheins / der Fahrerlaubnis

Entzug des Führerscheins

Die Fahrerlaubnis kann durch den Richter oder von der Fahrerlaubnisbehörde entzogen werden. Es gibt eine Reihe von Gründen für den Entzug des Führerscheins/Fahrerlaubnis:


  • 8 Punkte „in Flensburg“ erreicht.


  • Fahrt unter dem Einfluss erheblicher Mengen Alkohol oder Drogen


  • Gefährdung des Straßenverkehrs, z.B. durch gesundheitliche Mängel

Im verwaltungsrechtlichen Verfahren sollte gleich zu Beginn ein Gesamtkonzept erstellt werden. Wichtig kann es sein, rechtzeitig Punkte abzubauen, keine Zeit zu verlieren, wenn es um die Neuerteilung einer Fahrerlaubnis geht oder Verfahren auszudehnen, bis Punkte zwischenzeitlich getilgt sind.

Oftmals wird der Erhalt oder der Wiedererwerb der Fahrerlaubnis davon abhängig gemacht, ob der Betroffene eine positive MPU (Medizinisch-Psychologische-Untersuchung) beibringt. Diese Prüfung wird im Volksmund als „Idiotentest“ bezeichnet, was die reale Problematik völlig zu Unrecht bagatellisiert.

Entzug der Fahrerlaubnis

Spätestens ab 8 Punkten wird die Fahrerlaubnis regelmäßig entzogen!

Sodann kann eine neue Fahrerlaubnis grundsätzlich erst nach dem Ablauf von 6 Monaten nach Entzug beantragt werden.

Bereits bei einer Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften ab 31 km/h ist ein Regelbußgeld von 160,00 € sowie 2 Punkte und ein Monat Fahrverbot zu verhängen.
Dies ist auch nur eine Regelgeldbuße, die schnell deutlich erhöht werden kann, beispielsweise bei Vorbelastungen oder wenn davon ausgegangen wird, dass der Verstoß vorsätzlich begangen wurde. Dann kann das Bußgeld in dem Beispielsfall statt 160,- auf € 320,- oder gar 400,- angehoben werden.

Sollten Vorbelastungen vorliegen, ist es auch möglich, bereits bei einer geringeren Geschwindigkeitsüberschreitung ein Fahrverbot oder ein längeres Fahrverbot als einen Monat zu erhalten.

Die Medizinisch-Psychologische-Untersuchung (MPU) („Idiotentest“)

Die „Durchfallquoten“ (über 50 Prozent) sind bei der Medizinisch-Psychologischen-Untersuchung (MPU)  erheblich, die Folgen oft dramatisch. Bei negativem Test werden von den Gutachtern Sperrfristen von bis zu mehreren Jahren ausgesprochen, bevor nochmals ein Antrag auf Wiedererwerb der Fahrerlaubnis gestellt werden kann; und selbst dann ist zunächst erneut eine Medizinisch-Psychologische-Untersuchung (MPU) erfolgreich zu absolvieren.

Die Kosten des Verfahren, der Medizinisch-Psychologische-Untersuchung (MPU) und der richtigen Vorbereitung sind erheblich. Jedoch sollte von Beginn an der richtige Weg eingeschlagen werden, damit der Führerschein beibehalten oder alsbald „zurückgegeben“ wird. Falsche Entscheidungen am Anfang führen oft zu dramatischen Folgen, die nur schwer und aufwändig – wenn überhaupt – „auszubügeln“ sind.

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