BGH, Urteil vom 17.09.2013 (Aktenzeichen VI ZR 95/13)

Bei Verkehrsunfällen hat die gegnerische Versicherung nicht nur Schmerzensgeld zu zahlen, sondern auch die Kosten für die ärztliche Untersuchung und Behandlung zu ersetzen. Dies ist zweifelsfrei, wenn der Unfall tatsächlich zu einer Körperverletzung geführt hat. Wie verhält es sich jedoch, wenn der Geschädigte die Möglichkeit oder den Verdacht einer Verletzung ausräumen möchte und sich zu diesem Zweck in ärztliche Behandlung begibt?

Der Bundesgerichtshof ist der Auffassung, dass diese Kosten sodann nicht erstattungsfähig sind.